Teaching Program

Theses

We offer students to write a Bachelor or a Master Thesis at our chair. In order to be able to write a Bachelor Thesis with us you have to be allocated to our chair by the official faculty-wide allocation scheme.

If you are allocated to us for a Bachelor thesis or you want to write a Master thesis with us, please, at first, make an appointment with Prof. Lehmann-Hasmeyer to talk about possible topics and the further procedure. 

Formal guidlines theses are available here (in German).

Please find general information about the Central allocation procedure for final theses at the Faculty of Business, Economics and Social Sciences (WiSo) here.

 

 

 

Bachelor

Art: Vorlesung mit Übung

Inhalt: Diese Vorlesung gibt einen umfassenden Überblick über die zentralen Themen der quantitativen Wirtschaftsgeschichte. Dabei wird Wissen über die wichtigsten historischen Entwicklungen und Ereignisse der letzten 800 Jahre vermittelt. Darüber hinaus werden die verschiedenen Methoden und Herangehensweise der quantitativen Wirtschaftsgeschichte betrachtet. Die Studierenden sind in der Lage zu erkennen, welche Methoden bei welchen Fragestellungen von besonderem Interesse sind.

Die Vorlesung findet im SoSe 2025 nicht (!) statt, sondern es werden Lernmaterialien (Slides, Videos und Literatur) auf ILIAS bereitgestellt (bitte die Infos zu Vorlesungszeit und -raum in Hohcampus ignorieren).

Die Übung findet im SoSe 2025 ab dem 9. April 2025 zweiwöchentlich jeweils mittwochs von 16:00-18:00 Uhr in Präsenz in HS21 statt, sofern vorab nichts anderes vereinbart wurde.

Semesterlage: Sommersemester 2025

Dozentin: Prof. S. Lehmann-Hasemeyer, PhD

Übungsleiter: David Knauß, M. Sc.

Profilbereich: Empirische Wirtschaftsforschung, Geschichte und Politische Wissenschaft (Wipäd Bachelor)

Alle weiteren Informationen und die Lernmaterialien finden Sie im ILIAS-Kurs (Link).

Art: Vorlesung mit Übung

Inhalt: Regionale Disparitäten sind ein zentrales Merkmal wirtschaftlicher und politischer Entwicklung. Unterschiede zwischen Regionen bestehen oft über lange Zeiträume hinweg und beeinflussen wirtschaftliche Chancen, politische Stabilität und soziale Mobilität. Doch was sind die zentralen Ursachen dieser Ungleichheiten? Warum entwickeln sich manche Regionen dynamisch, während andere zurückbleiben? Und welche politischen Maßnahmen können bestehende Disparitäten verringern oder verstärken?

Der Kurs verfolgt zwei Hauptziele. Zum einen werden die Studierenden anhand zentraler Themenblöcke – von Institutionen und Kultur über Migration und Konflikte bis hin zu Umwelt und Geografie – an die Ursachen und Auswirkungen regionaler Un-
gleichheiten herangeführt. Dabei soll deutlich werden, warum es wichtig ist, diese Fragen aus historischer Perspektive zu betrachten: Viele Muster regionaler Entwicklung lassen sich nur in der langen Frist erklären, da historische Faktoren wie Kolonialerbschaften, frühe Innovationsdynamiken oder langfristige institutionelle Unterschiede oft bis in die Gegenwart nachwirken.

Zum anderen soll die Fähigkeit trainiert werden, Kausalität von Korrelation zu unterscheiden. Empirische Studien zu regionalen Disparitäten stehen häufig vor methodischen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Endogenitätsprobleme. Der Kurs legt daher besonderen Wert darauf, die Studierenden für die Fallstricke kausaler Interpretation zu sensibilisieren und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um
historische und wirtschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen.


Der Kurs verbindet wirtschaftshistorische und polit-, und entwicklungsökonomische Perspektiven, um zu verstehen, warum regionale Disparitäten über Generationen hinweg bestehen bleiben – und welche politischen Instrumente effektiv zur Verringerung dieser Ungleichheiten beitragen können. Parallel zu den regulären Sitzungen präsentieren Studierende ab der zweiten Semesterhälfte wissenschaftliche Arbeiten, die zur vertieften Auseinandersetzung mit einzelnen Themenbereichen beitragen.

Semesterlage: Sommersemester 2025

Dozentin: Dr. Gerda Asmus-Bluhm

Diese Vorlesung ist nur für Studierende des Studiengangs "Wirtschaftspädagogik" (B.Sc) belegbar. Sie ist Teil des Zweitfachs "Geschichte und Politische Wissenschaft".

Termine: Montags 07.04.2025 - 07.07.2025, 10:00-11:30

Alle weiteren Informationen finden Sie im ILIAS-Kurs (Link).

 

 

Art: Seminar (Seminararbeit+Vortrag)

Inhalt: In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der historischen Entwicklung geschlechtsspezifischer Arbeits- und Lebenswelten. Unter dem Titel "Vom Heim zur Fabrik" fragen wir, wie sich Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern im Alltag und in der Arbeitswelt herausgebildet und verändert haben. Das Seminar richtet sich besonders an Studierende mit keinen oder nur geringen Vorkenntnissen im wissenschaftlichen Arbeiten. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung werden grundlegende Techniken des wissenschaftlichen Recherchierens und Schreibens vermittelt.

Semesterlage: Sommersemester 2025

Dozentin: Yasmina Wardere, M.Sc.

Profilbereich: Empirische Wirtschaftsforschung (WiWi Bachlor), Geschichte und Politische Wissenschaft (Bachelor Wipäd)

Termine: Mittwoch, 16.04.2025 - Kick-off Veranstaltung, Donnerstag u. Freitag, 05.06.-06.06.2025 Seminar

Sie finden alle Informationen im Ilias-Kurs (Link).

Master

Type: Seminar (Seminar paper+presentation)

Content: This seminar explores key debates in Russian economic history, examining how institutions, industrialization, and state policies shaped economic development from the late imperial period through the Soviet era. Participants will conduct empirical research on topics such as serfdom, market structures, and state repression. Understanding Russia’s historical economic trajectories provides crucial insights into contemporary issues, including the persistence of regional inequalities and the role of state intervention. Participants will write and present an empirical seminar paper on a topic based on personal interest. Examples are given below. The paper is then presented in the seminar, followed by a group discussion. Through research and discussion, students will develop critical analytical skills while engaging with broader debates in economic history. Presence and active participation during the presentation day(s) is required.

Semester: Summer term 2025

Lecturer: Dr. Gerda Asmus-Bluhm

Date and Time Lecture: Monday, 07. April 2025 - Kick-off event; Thursday and Friday, 26. and 27. June 2025 - Seminar

In the summer term, the seminar is held in English. Preference is given to students of "Wirtschaftspädagogik".

The seminar can be attended by students of the Master program in Economcis or students from the Master "Wirtschaftspädagogik" for them it is part of the "Zweitfach" "Geschichte und Politische Wissenschaft"

Please find more information on the ILIAS page of this module (link).

 

 

The following courses are offered at the University of Stuttgart (campus downtown)

Einführung in die Analyse und Vergleich politischer Systeme

Art: Vorlesung

Inhalt:

Die Vorlesung gibt einen Überblick über Ziele, Gegenstände und Methoden der vergleichenden Analyse politischer Systeme. Inhaltliche Schwerpunkte bilden politische Institutionen (z.B. Regimetypen, Regierungsformen, Verfassungsorgane) sowie politische Prozesse der Willensbildung und der Entscheidungsfindung (z.B. Parteienwettbewerb, Wahlen und Abstimmungen, Regierungsbildung). Ziel der Vorlesung ist es, die Studierenden mit dem theoretischen und konzeptuellen „Instrumentenkasten“ der Vergleichenden Politikwissenschaft vertraut zu machen und dessen Möglichkeiten mit Beispielen aus der Forschungspraxis zu illustrieren.

Semesterlage: Sommersemester

Dozent: Prof. Dr. Patrick Bernhagen

Diese Vorlesung ist für Studierende des Studiengangs "Master für das wirtschaftswissenschaftliche Lehramt" (M.Sc) belegbar. Sie ist Teil des Zweitfachs "Geschichte und Politische Wissenschaft".

Termine im Sommersemester 2025: tba 

Homepage Institut für Sozialwissenschaften (Sowi), Universität Stuttgart

Einführung in die politische Theorie

Art: Vorlesung

Inhalt:

Diese Vorlesung beschäftigt sich mit zentralen Themen aktueller politischer Theorie. In einem ersten Teil werden normative Grundansätze wie Liberalismus, Republikanismus und deliberative Demokratie diskutiert. Es geht einerseits um das vertiefte Verständnis der Grundansätze (und ihrer VertreterInnen), andererseits werden jeweils Verknüpfungen zur empirisch-analytischen Politikwissenschaft hergestellt mit der Frage, ob und wie sich die normativen Konzepte in der realen Welt umsetzen lassen. In einem zweiten Teil werden Ansätze „positiver“ politischer Theorie referiert: Rational- und Social-Choice-Theorie, alternative Ansätze aus Verhaltensökonomie und Psychologie (Fairness, Altruismus, Framing) sowie Institutionen-Theorien.

Semesterlage: Sommersemester

Dozent: Prof. Dr. André Bächtiger

Diese Vorlesung ist für Studierende des Studiengangs "Master für das wirtschaftswissenschaftliche Lehramt" (M.Sc) belegbar. Sie ist Teil des Zweitfachs "Geschichte und Politische Wissenschaft".

Termine im Sommersemester 2025: tba

Homepage Institut für Sozialwissenschaften (Sowi), Universität Stuttgart