Teaching
Theses
We offer students to write a Bachelor or a Master Thesis at our chair. In order to be able to write a Bachelor Thesis with us you have to be allocated to our chair by the official faculty-wide allocation scheme.
If you are allocated to us for a Bachelor thesis or you want to write a Master thesis with us, please, at first, make an appointment with Prof. Lehmann-Hasmeyer to talk about possible topics and the further procedure.
Formal guidlines theses are available here (in German).
Summer Semester 2026
Art: Vorlesung mit Übung
Inhalt: Diese Vorlesung vermittelt die grundlegenden Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsweisen der quantitativen Wirtschaftsgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf empirischen Methoden. Im Mittelpunkt stehen datenbasierte Analysen wirtschaftlicher Entwicklungen, die Nutzung und Interpretation historischer Datensätze sowie die Anwendung quantitativer Verfahren auf ökonomische Fragestellungen. Die Veranstaltung zeigt, wie empirische Forschung eingesetzt werden kann, um langfristige wirtschaftliche Prozesse systematisch zu untersuchen und zu erklären.
Nach dem Besuch der Vorlesung verfügen die Studierenden über ein Verständnis zentraler empirischer Forschungsansätze und deren Anwendung im Kontext wirtschaftswissenschaftlicher Fragestellungen. Sie sind in der Lage, geeignete methodische Zugänge auszuwählen, Daten kritisch zu interpretieren und einfache empirische Analysen eigenständig zu konzipieren und durchzuführen. Die Studierenden erwerben damit grundlegende Kompetenzen, die auch für andere empirisch ausgerichtete Bereiche der Wirtschaftswissenschaften relevant sind.
Semesterlage: Sommersemester 2026
Dozentin: Prof. S. Lehmann-Hasemeyer, PhD
Termine: Mittwochs, 08.04.2026-15.07.2026, 14:00-16:00 Uhr
Übungsleiter: David Knauß, M. Sc.
Profilbereich: Empirische Wirtschaftsforschung, Geschichte und Politische Wissenschaft (Wipäd Bachelor)
Alle weiteren Informationen und die Lernmaterialien finden Sie im ILIAS-Kurs (Link).
Art: Vorlesung mit Übung
Inhalt: Regionale Disparitäten sind ein zentrales Merkmal wirtschaftlicher und politischer Entwicklung. Unterschiede zwischen Regionen bestehen oft über lange Zeiträume hinweg und beeinflussen wirtschaftliche Chancen, politische Stabilität und soziale Mobilität. Doch was sind die zentralen Ursachen dieser Ungleichheiten? Warum entwickeln sich manche Regionen dynamisch, während andere zurückbleiben? Und welche politischen Maßnahmen können bestehende Disparitäten verringern oder verstärken?
Der Kurs verfolgt zwei Hauptziele. Zum einen werden die Studierenden anhand zentraler Themenblöcke – von Institutionen und Kultur über Migration und Konflikte bis hin zu Umwelt und Geografie – an die Ursachen und Auswirkungen regionaler Ungleichheiten herangeführt. Dabei soll deutlich werden, warum es wichtig ist, diese Fragen aus historischer Perspektive zu betrachten: Viele Muster regionaler Entwicklung lassen sich nur in der langen Frist erklären, da historische Faktoren wie Kolonialerbschaften, frühe Innovationsdynamiken oder langfristige institutionelle Unterschiede oft bis in die Gegenwart nachwirken.
Zum anderen soll die Fähigkeit trainiert werden, Kausalität von Korrelation zu unterscheiden. Empirische Studien zu regionalen Disparitäten stehen häufig vor methodischen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Endogenitätsprobleme. Der
Kurs legt daher besonderen Wert darauf, die Studierenden für die Fallstricke kausaler Interpretation zu sensibilisieren und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um historische und wirtschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen.
Der Kurs verbindet wirtschaftshistorische und polit-, und entwicklungsökonomische Perspektiven, um zu verstehen, warum regionale Disparitäten über Generationen hinweg bestehen bleiben – und welche politischen Instrumente effektiv zur Verringerung dieser Ungleichheiten beitragen können. Parallel zu den regulären Sitzungen präsentieren Studierende ab der zweiten Semesterhälfte wissenschaftliche Arbeiten, die zur vertieften Auseinandersetzung mit einzelnen Themenbereichen beitragen.
Semesterlage: Sommersemester 2026
Dozentin: Dr. Gerda Asmus-Bluhm
Diese Vorlesung ist nur für Studierende des Studiengangs "Wirtschaftspädagogik" (B.Sc) belegbar. Sie ist Teil des Zweitfachs "Geschichte und Politische Wissenschaft".
Termine: Montags, 13.04.2026 - 06.07.2026, 10:00-11:30
Alle weiteren Informationen finden Sie im ILIAS-Kurs (Link).
Seminar for Bachelor's and Master's students
Content:
In the seminar, students design and produce a collaborative podcast series. In doing so, they conduct in-depth research on historical topics, read empirical economic history research papers and learn how to communicate knowledge effectively while simultaneously fostering media literacy and critical thinking. By planning, recording, and editing their own episodes, students also learn science communication strategies.
Lecturer: Dr. Gerda Asmus-Bluhm, Schloss Osthof/West 31/015 (ground floor)
TA: David Knauß, Schloss Osthof/West 31/018 (ground floor)
Dates:
April 13, 2026 - 14:00-16:00 (2pm-4pm), Room S 07 - Introduction
April 20, 2026 - 14:00-16:00 (2pm-4pm), Room S 07 - Meet a podcaster with Anja Rubik (Zone Zwei)
June 08, 2026 - 14:00-16:00 (2pm-4pm), Room S 07 - Troubleshooting 1
July 13, 2026 - 14:00-16:00 (2pm-4pm), Room S 07 - Troubleshooting 2
July 27, 2026 - 14:00-18:00 (2pm-6pm), Room S 07 - Presentations
For more information visit the ILIAS page: Link
Winter Semester 2026/2027
Module: 5210-440
Type: Lecture and Excercise
Content:
This course provides an introduction to the history of the international economy over the past two centuries, and asks: What were the political and technological underpinnings of increased trade, capital and labour flows during the period; what were the effects of these flows on income distribution within countries; and what political responses did they provoke? What can explain the deglobalisation experienced in the years between 1914 and 1945? What, if any, were the connections between globalization and convergence? Between globalization and growth?
Lecturer: Prof. S. Lehmann-Hasemeyer, Ph. D.
This is an elective course in for students of the Master program in Economics (Module Globalisation and History). It is also part of the "Zweitfach" "Geschichte und Politische Wissenschaft" of the Master program "Wirtschaftswissenschaftliches Lehramt".
Further information can be found via the ILIAS-Course.
Art: Vorlesung mit Übung
Modul: 5210-541
Inhalt:
Diese Vorlesung gibt einen Überblick über die zentralen Themen der quantitativen Unternehmensgeschichte im Allgemeinen und ausgewählter Archivquellen zu verschiedenen Unternehmensbereichen im Besonderen. Die Vorlesung beschäftigt sich in einem kurzen theoretischen Teil mit der Bedeutung der quantitativen Unternehmensgeschichte sowie dem Sinn der Unternehmensgeschichte für die Unternehmen und die historische Forschung. Der Fokus der Vorlesung liegt auf der Analyse von ausgewählten Quellen zur Unternehmensgeschichte. Dazu lernen die Studierenden verschiedene Archive in Exkursionen kennen.
Die Vorlesung findet wöchentlich statt. Jeder Studierende stellt im Rahmen des Seminars eine unternehmenshistorische Quelle vor und schreibt eine kurze Beschreibung dieser Quelle, die den anderen Studierenden bereitgestellt wird.
Dozentin: Prof. Sibylle Lehmann-Hasemeyer, Ph. D.
Diese Vorlesung kann nur von Studenten des Masters "wirtschaftswissenschaftliches Lehramt" im Rahmen des Zweitfachs "Geschichte und Politische Wissenschaft" (Modul Unternehmensgeschichte) belegt werden.
Für die Studierenden "Wirtschaftspädagogik" wird empfohlen erst das Master-Seminar zu besuchen.
Sie finden alle Informationen im Ilias-Kurs (Link).
The Industrial Revolution and the Roots of Modern Growth
Module: 5210-282
Type: Lecture with Excercise
Content:
This course examines the origins of modern economic growth. It addresses the following questions: Why are some countries rich while others are poor? Why did the Industrial Revolution begin in eighteenth-century Britain rather than elsewhere in Europe or Asia? Why were some countries successful in industrializing while others were not? What explains the divergence and convergence of nations? We will examine these questions from both theoretical and historical perspectives.
The course combines broad historical debates with empirical research in economic history. Particular attention will be paid to how economists formulate and test explanations for long-run growth, how historical evidence can help distinguish between competing mechanisms, and where the limits of causal inference and historical analogy lie. The syllabus may be updated during the semester. Any changes to the schedule, assigned readings, examination arrangements, or course requirements will be announced during the course and communicated through ILIAS.
Further information can be found via the ILIAS-Course.
Lecturer: Dr. Gerda Asmus-Bluhm
Teaching Assistant: David Knauß
Art: Vorlesung mit Archivübung
Modul: 5210-461
Inhalt:
Nach wie vor sind die Zeit des Nationalsozialismus und unser Umgang mit ihr allgegenwärtig und einer der prägendsten historischen Referenzpunkte des öffentlichen Diskurses. In dieser Veranstaltung werden wir den Nationalsozialismus aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Dabei stehen sowohl Biographien einzelner zeitgenössischer Akteure wie auch strukturelle Rahmenbedingungen im Fokus. Gemeinsam werden wir untersuchen, wie diese verschiedenen Ansätze unser Verständnis der NS-Zeit prägen und welche Erkenntnisse sie uns ermöglichen.
Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Geschichtsvermittlung liegen. Wie können wir das komplexe und sensible Thema des Nationalsozialismus didaktisch sinnvoll aufbereiten und in der schulischen wie außerschulischen Bildungsarbeit weitergeben?
Praktische Quellenübungen runden die Veranstaltung ab und bieten Gelegenheit, historische Dokumente zu analysieren, ein Gefühl für die Arbeit mit unterschiedlichen Primärquellen zu entwickeln und unsere Fähigkeit zu schärfen, kritisch und reflektiert mit historischen Inhalten umzugehen.
Diese Vorlesung kann nur von Studenten des Masters "wirtschaftswissenschaftliches Lehramt" im Rahmen des Zweitfachs "Geschichte und Politische Wissenschaft" (Modul "Themen der Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte") belegt werden.
Für die Studierenden "Wirtschaftspädagogik" wird empfohlen erst das Master-Seminar zu besuchen.
Dozentin: Dr. Regina Wick
Weitere Informationen finden Sie im ILIAS-Kurs (Link).
Module: 5210-531
Type: Seminar
Content:
Many contemporary economic and political challenges have historical precedents. Migration, technological change, environmental shocks, infrastructure investment and institutional inequality have shaped societies in the past, often with consequences that persisted for decades. This seminar examines how empirical research in economic history can help us understand these processes and assess their relevance for current policy debates.
The seminar focuses on five topics: migration and political backlash; labor-saving technology and social unrest; climate shocks and regional adjustment; the persistence of historical institutions; and the effects of transport infrastructure and market access. Each topic is studied through an influential empirical research paper. Together, the readings introduce students to different data sources, identification strategies and approaches to studying long-run economic and political change. The course follows an inverted-classroom and discussion-based format. Students read the assigned paper before each session and prepare with the help of a structured reading guide.
Students take turns leading the seminar discussion. Discussion leaders briefly frame the paper, identify its central conceptual and empirical questions, moderate the exchange and connect the historical evidence to the contemporary debate. By the end of the seminar, students should be able to identify a paper’s research question, contribution, mechanism, data, empirical strategy and main findings. They will learn to distinguish causal evidence from descriptive correlation, evaluate the assumptions and limitations of empirical designs, and assess carefully whether findings from a particular historical setting can inform present-day debates.
Any changes to the schedule, assigned readings, examination arrangements, or course requirements will be announced during the course and communicated through ILIAS.
Further information can be found via the ILIAS-Course.
Lecturer: Dr. Gerda Asmus-Bluhm
Art: Seminar
Modul: 5210-321
Inhalt: Der Marshallplan gilt als eines der erfolgreichsten wirtschaftspolitischen Programme des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1948 und 1952 unterstützten die USA den wirtschaftlichen Wiederaufbau Westeuropas mit umfangreichen Hilfsleistungen. Umstritten ist jedoch bis heute, wie wichtig diese Hilfe tatsächlich für den wirtschaftlichen Aufschwung war. Das Seminar untersucht den Marshallplan aus wirtschaftshistorischer Perspektive. Im Mittelpunkt stehen seine wirtschaftlichen und politischen Ziele, die konkrete Verwendung der Mittel und seine Bedeutung für den Wiederaufbau Westdeutschlands und Europas. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Frage, wie sich die Wirkung des Marshallplans empirisch untersuchen lässt. Ein besonderes Ziel des Seminars besteht darin, gemeinsam wirtschaftshistorische Forschungsfragen zu entwickeln und nach geeigneten historischen Quellen und Daten zu suchen. Zwischen den beiden Seminarblöcken führen die Studierenden deshalb eine kleine eigenständige Quellen- und Archivrecherche durch.
Dozent: Prof. Sibylle Lehmann-Hasemeyer, Ph. D.
Profilbereich: Empirische Wirtschaftsforschung (WiWi Bachelor), Geschichte und Politische Wissenschaft (Bachelor Wipäd)
Sie finden alle Informationen im Ilias-Kurs (Link).
Art: Vorlesung
Modul: 6674-010
Inhalt:
In dieser Vorlesung wird ein einführender Überblick über das politische System der Bundesrepublik Deutschland vermittelt. Die Struktur der Vorlesung wird an der parlamentarischen Demokratie sowie dem föderalen Staatsaufbau als zentralen Charakteristika der Bundesrepublik Deutschland ausgerichtet. Dementsprechend werden zunächst das Grundgesetz, der Bundestag und die Bundesregierung fokussiert. In einem zweiten Schritt werden die zentralen Merkmale des föderalen Systems der Bundesrepublik Deutschland, die institutionelle Struktur der Bundesländer und schließlich das Kompetenz-Verhältnis zwischen dem Bund und den Ländern diskutiert. Vor diesem Hintergrund werden abschließend Wahlen, Parteien und Medien als Institutionen der Legitimation und Repräsentation im politischen System der Bundesrepublik Deutschland diskutiert.
Dozent: Benoît Paul Dumas
Diese Vorlesung ist für Studierende des Bachelor-Studiengangs "Wirtschaftspädagogik" (B.Sc) und des Master-Studiengangs "Wirtschaftspädagogik - schulische Ausrichtung" belegbar. Sie ist Teil des Zweitfachs "Geschichte und Politische Wissenschaft".
Termine im Wintersemester 2026/27: Ab 13.10.2026 bis 09.02.2027, Dienstags, von 11:30-13:00 Uhr, M 2.01, Breitscheidstr. 2 A, Universität Stuttgart
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Instituts für Sozialwissenschaften - Abteilung Politische Systeme und Politische Soziologie, Universität Stuttgart (Link). Informationen zum Kurs finden Sie hier.